Nächste Aufführung in:  München, 6. Okt. 2010 um 17 h


»manchmal möchte ich
lieber auf dem Kopf gehen«

2. PROJEKT DER FAW-VERANSTALTUNGSREIHE b:hindert
Im Focus des 2. Projektes der Veranstaltungsreihe »b:hindert« der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH stehen Menschen mit seelischen Behinderungen und psychischen Erkrankungen.

Ende des Jahres 2007 hatte die FAW einen Literaturwettbewerb bundesweit ausgeschrieben – gerichtet an Menschen, die unter einer seelischen Behinderung / psychischen Erkrankung leiden oder die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und beschäftigen. Die Teilnehmer waren aufgerufen, in einem kurzen Monolog ihre spezifische Erfahrung und Lebenssituation rund um die Behinderung oder Krankheit niederzuschreiben.

Die FAW hat daraufhin sehr, sehr viele Texteinsendungen erhalten. Eine unabhängige Jury hat aus der Menge der Einsendungen die besten Texte ausgewählt und prämiert.
Die ausgewählten Texte werden veröffentlicht und in einem Theaterstück zur Aufführung gebracht. Der Hamburger Dramaturg Jürgen Apel hat eine sensible und ausgesprochen eindringliche Inszenierung der Texte zusammen mit den Schauspielern Katrin Hilti, Bruno Bachem, Roland Floegel
und Charlotte Knappstein erarbeitet.

Das Projekt zeigt neben der ca. einstündigen Theater-Aufführung eine Ausstellung mit Werken (Bildern und Skulpturen) seelisch behinderter / psychisch kranker Künstler, eingerahmt und begleitet durch einen umfangreichen Informationsteil zu vielen Krankheitsbildern und Behinderungen.

Nach der Premiere im Oktober 2008 in Hamburg geht das Projekt auf Tournee durch Deutschland.

Die FAW ist seit 1996 auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation aktiv. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt seit jeher auf der erfolgreichen, nachhaltigen Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt.

Vor diesem Hintergrund wurde 2004» b:hindert«, eine Wanderausstellung über Menschen mit Behinderung,
von der FAW konzipiert und realisiert. »b:hindert« wurde bislang an 39 Standorten in Deutschland und Österreich gezeigt. Über 20.000 Interessierte haben die Ausstellung besucht.

Mit ihrem neuen Projekt möchte die FAW diese überaus erfolgreiche Reihe fortsetzen und das Thema seelische Behinderungen/ psychische Erkrankung einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.