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»manchmal möchte ich
lieber auf dem Kopf gehen«
2. PROJEKT DER FAW-VERANSTALTUNGSREIHE b:hindert
Im Focus des 2. Projektes der Veranstaltungsreihe »b:hindert«
der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH stehen Menschen mit
seelischen Behinderungen und psychischen Erkrankungen.
Ende des Jahres 2007 hatte die FAW einen Literaturwettbewerb bundesweit
ausgeschrieben gerichtet an Menschen, die unter einer seelischen
Behinderung / psychischen Erkrankung leiden oder die sich mit diesem Thema
auseinandersetzen und beschäftigen. Die Teilnehmer waren aufgerufen,
in einem kurzen Monolog ihre spezifische Erfahrung und Lebenssituation
rund um die Behinderung oder Krankheit niederzuschreiben.
Die FAW hat daraufhin sehr, sehr viele Texteinsendungen erhalten. Eine
unabhängige Jury hat aus der Menge der Einsendungen die besten Texte
ausgewählt und prämiert.
Die ausgewählten Texte werden veröffentlicht und in einem Theaterstück
zur Aufführung gebracht. Der Hamburger Dramaturg Jürgen Apel
hat eine sensible und ausgesprochen eindringliche Inszenierung der Texte
zusammen mit den Schauspielern Katrin Hilti, Bruno Bachem, Roland Floegel
und Charlotte Knappstein erarbeitet.
Das Projekt zeigt neben der ca. einstündigen Theater-Aufführung
eine Ausstellung mit Werken (Bildern und Skulpturen) seelisch behinderter
/ psychisch kranker Künstler, eingerahmt und begleitet durch einen
umfangreichen Informationsteil zu vielen Krankheitsbildern und Behinderungen.
Nach der Premiere im Oktober 2008 in Hamburg geht das Projekt auf Tournee
durch Deutschland.
Die FAW ist seit 1996 auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation aktiv.
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt seit jeher auf der erfolgreichen, nachhaltigen
Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt.
Vor diesem Hintergrund wurde 2004» b:hindert«, eine Wanderausstellung
über Menschen mit Behinderung,
von der FAW konzipiert und realisiert. »b:hindert« wurde bislang
an 39 Standorten in Deutschland und Österreich gezeigt. Über
20.000 Interessierte haben die Ausstellung besucht.
Mit ihrem neuen Projekt möchte die FAW diese überaus erfolgreiche
Reihe fortsetzen und das Thema seelische Behinderungen/ psychische Erkrankung
einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.
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